O.T. (Komm und siehe)

Nachdem ich kürzlich die alten Malvorlagen wiedergefunden habe, weiß ich nun auch wieder, aus welchem Film die Vorlage für dieses Bild stammte. Gut kann ich mich daran erinnern, wie erschüttert ich von ihm war. Er lief im Original mit Untertiteln, und gerade, als ich mich an den Klang der russischen Sprache gewöhnt hatte (ich kann kein Russisch), fingen die Wehrmachts-Soldaten an, ihre Kommandos und Befehle auf Deutsch zu bellen. Die Zweisprachigkeit des Films hat den Schock deutlich erhöht. Kürzlich lief im Fernsehen eine Dokumentation über den Ostfeldzug, die nicht annährend die gleiche Wirkung auf mich hatte wie dieser Film. Das war mehr ein „ja, ich weiß, war schrecklich, und wie ging es dann weiter?“ – mit einem Werbeblock ging es weiter…

Man sieht an dem Ausschnitt aus der alten Ausgabe einer „TV Spielfilm“, dass ich mir damals Sendungen markiert habe. Das war ein schönes Ritual, das ich allerdings schon lange nicht mehr pflege, ich kaufe ja nicht mal mehr TV-Zeitschriften.

Was man darauf auch sieht: Dass das Bild vor der Rechtschreibreform entstanden ist, die war nämlich erst 1996. „Rußland“ schaut mich heute ganz komisch an. So vergeht die Zeit, ich hätte niemals gedacht, dass ich mich je an „Gämse“ statt „Gemse“ gewöhnen könnte. Habe ich aber.

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