Petra von Ohlsdorff

Petra von Ohlsdorff
55/70 cm, 2013

Und nochmal ein Bild aus „Geheime Leidenschaften“. Diesmal die Autorin höchstpersönlich, dargestellt von Romy Schneider in „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“. https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Spazierg%C3%A4ngerin_von_Sans-Souci

Die vielen Anspielungen im Text zu erklären, habe ich keine Lust. Manches ist auch einfach erfunden:

Petra von Ohlsdorff

*15. Mai 1955 in Altmühl / OÖ

lebt und arbeitet in Ochsengarter-Schartling / T

Schon während ihrer Schulzeit schrieb und las PvO viel. Sie führte regelmässig Tagebuch, verfasste Naturgedichte, schrieb Liedtexte (die sie selbst vertonte) und war häufiger und gern gesehener Gast in der Gemeinde-Bibliothek von Altmühl.

Nach der Matura am Karolinen-Kolleg von Laakirchen begann sie ein Studium der Literatur- und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg und verfasste erste ernsthafte Werke, welche sie im Selbst-Verlag veröffentlichte.

Die im strengen Ton eines Johann Nepomuk Freum gehaltene Novelle „Gemauerte Stube“ erregte die Aufmerksamkeit des Grazer Verlegers Siegmund Unterfeld. So erschienen in schneller Folge weitere Bücher der von Ohlsdorff, nun aber endlich im renommierten Suhlfeld-Verlag, was ihr eine gewisse regionale Berühmtheit bescherte. Doch so sehr die Erfolge von „Der Eremit vom Grasberg und andere Kurzgeschichten“, „Franzl im Holz – Erinnerungen eines Waldarbeiters“ sowie des Romans „Unterm Stoa“ (welcher sogar für den Kleinen Staatspreis nominiert wurde) sie mit Freude erfüllten, so sehr litt sie zugleich unter der provinziellen Beschränktheit ihrer Geschichten. Als ein erster Ausbruchs-Versuch aus dieser geistigen Enge darf ohne Zweifel das experimentelle Gedicht-Bändchen „Gschlief Grutscht Gfurcht“ gelten. Die Kritiken in den Lokalblättern waren vernichtend, ihr Verleger wandte sich von ihr ab – aber nun endlich hatte sie die Freiheit gefunden das zu tun, wonach ihr von Anbeginn der Sinn gestanden hatte: durch die Welt zu reisen und grosse Geschichts-Romane voller Leben, schicksalhafter Wendungen und praller Sinnlichkeit zu schreiben.

Nach „Inshallah! Das Glück des Ibrahim“ folgten „Tiefe Sonne in Tel Aviv“ sowie „Rejkjavik mon amour“, bevor sie sich, nach einem kurzen Ausflug ins Komödiantische („Was ist schon das Nordkap?“), schliesslich vom Ersparten einen alten Berghof in Tirol kaufte, um sich dort, in der Abgeschiedenheit der Berge, ganz und gar den Kraftlinien und Abgründen der menschlichen Seele literarisch hinzugeben.

Nach „Vertane Möglichkeiten“ und „Hinterlistige Täuschung“ liegt nun endlich Teil 3 der „Trilogie des Menschen“ vor: „Geheime Leidenschaften“!

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