(Kein) Scan 3: „Wilder Kaiser“

Wilder Kaiser
50/200 cm, 2012

Hier nun die angekündigte Ausnahme. Weil es das 250. Bild im Blog ist, wollte ich dafür ein besonderes wählen (und quetsche es deshalb in die begonnene Scan-Serie, obwohl es digital fotografiert ist). Besonders ist es aus mehreren Gründen. Es ist das extremste Querformat, dass ich bisher gemalt habe. Es es ist deshalb das bisher einzige, bei dem ich mehrere Film-Negative für die Vorzeichnungs-Projektion aneinander stückeln und auch mehrere Einzelfotos während des Malens benutzen musste. Es ist eines von ganz wenigen Berg-Bildern, bei denen ich überhaupt mit einer Projektion gearbeitet habe. Und schließlich ist da noch die Geschichte der Entstehung…

Nachdem ich die Keilrahmen-Leisten gekauft hatte, musste ich feststellen, dass eine davon stark verzogen war. Der Check im Geschäft hatte mich offenbar getäuscht, zum bisher einzigen Mal musste ich dorthin zurück dackeln und die Leiste umtauschen.

Selten stand ich bei einem Auftragsbild mehr unter Zeitdruck, denn es musste unbedingt bis Weihnachten fertig und zwischen den Jahren ausgeliefert werden. Einen oder zwei Tage vor Heilig Abend war es geschafft (ich auch, ich fühlte mich, als hätte ich eine Gipfelgrat-Kletterei „auf Tempo“ über das Bergmassiv hinter mir).

Vor der Nachtzugfahrt nach Österreich war mir ein wenig mulmig, weil ich Probleme mit dem 2m-Trumm befürchtete. Die nette Schaffnerin hat es dann aber im Dienstabteil gelagert und ich konnte beruhigt schlafen gehen.

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