„Raschötz im Nebel“

Raschötz im Nebel
34/46 cm, 2008

Das ist zwar auch eines der abgespannten Bilder, aber weil es genauso gut aufgespannt sein könnte, beende ich die kleine Serie jetzt mal.

Im Beitrag zur „Amberg-Hütte“ habe ich eine Tour mit meinem Bruder beschrieben, bei der die Raschötz im Nebel versunken war, und schrieb dort: „Die Landschaft ist im Dunst verborgen. Bei diesem Wetter öffnet sich oben kein Vorhang. Durch dichten Nebel können wir nur ein paar Meter weit sehen. Die Wiese ist ockergelb-trist und klamm feucht. Hinter uns, an der Scharte, bricht das Gelände ins Nichts ab. So müssen die Menschen sich früher das Ende der Welt vorgestellt haben“. Ähnliches habe ich auch schon erlebt, als ich dort alleine unterwegs war. Weil ich keine Handschuhe dabei hatte, musste ich die Wanderstöcke am Rucksack befestigen, um die kalten Hände in den Hosentaschen halbwegs wärmen zu können. Ob das lästig war? Na klar war das lästig, aber es war trotzdem eine tolle Tour, zumal es der Wirt an der Gschnagenhardt-Alm später geschafft hat, Wolken und Nebel mit herzhafter Quetschkommoden-Musik zu vertreiben, so dass ich den Rest der Strecke im Sonnenschein zurücklegen konnte. Außerdem hatte ich ein paar Tage Knieprobleme gehabt und war froh, die mehrstündige Wanderung völlig schmerzfrei zu überstehen.

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