„Morcote“

Morcote
75/53 cm, 2010

Im Gegensatz zum „Morcoteblick“ habe ich hier kein eigenes Foto benutzt, sondern eines aus einem alten Reiseführer. Dementsprechend sieht das Bild ein wenig aus wie eine alte Postkarte.

Morcote liegt auf der Schweizer Seite des Luganer Sees, gegenüber vom italienischen Porto Ceresio, wo mein Galerist ein kleines Appartement hat, in dem ich mal Urlaub machen durfte.

Ebenfalls in der Schweiz ist der Monte San Giorgio, den ich dort bestiegen habe. Das merkte ich daran, dass die Wegmarkierungen exzellent, blitzsauber und präzise waren. Auf der italienischen Seite musste ich bei Wanderungen oft ein wenig suchen, und angerostete Wegweiser waren keine Seltenheit (was ich übrigens bis heute überhaupt nicht schlimm finde, im Gegenteil, das hat Charme und ermöglicht Verlaufer-Abenteuer, die auf übermarkierten Wegen nicht möglich sind). Während des Rückwegs passierte ich die Grenze, wo mich der Beamte sehr streng fragte, was ich in der Schweiz gemacht habe und was in meinem Rucksack sei. Ich fand das lustig, weil… Wanderschuhe, Rucksack, total verschwitztes T-Shirt, an der Hauptstraße an der Grenze… Nach „Nummernkonto in Brusino Arsizio aufgelöst und nun tausende Fränkli schmuggeln“, sah ich irgendwie nicht wirklich aus. Nachdem ich ihm den übrig gebliebenen Apfel, die fast leere Wasserflasche und meinen Ausweis gezeigt hatte, durfte ich aus- und nach Italien einreisen.

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