„Drei Grazien (nach Rubens)“

Drei Grazien (nach Rubens)
200/150 cm, 90er Jahre

Wann ich das gemalt habe, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Es ist undatiert. In meiner Erinnerung war es eines der ersten Bilder, das ich in meinem ersten Atelier gemalt habe, aber Erinnerung kann trügerisch sein, vielleicht ist es noch an der Kunstakademie entstanden.

Damals hatte ich geplant, eine ganze Reihe „nach alten Meistern“ zu malen, in der Hoffnung, dabei etwas über Bildaufbau und Konstruktion zu lernen. Daraus ist nichts geworden, und gelernt habe ich dann etwas Anderes, nämlich, dass ich mich in einem so großen Format nicht wirklich wohl fühle. Es fühlte sich an, als würde ich das Motiv aufblasen wollen und etwas tun, was mir gar nicht entspricht (nicht, dass ich etwas gegen große Bilder hätte, man schaue sich nur mal das Werk von Dieter Krieg an, da ist die Größe der Bilder sozusagen immanent notwendig).

Gelernt habe ich damals noch etwas, etwas sehr Wichtiges: Ab einem gewissen Format ist es wirklich selten dämlich, kein Lattenkreuz zur Stabilisierung in den Keilrahmen einzubauen – wenn man das Bild bewegt, wackelt es wie ein Lämmerschwanz und fühlt sich total labberig an.

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