„Goethehaus“

Goethehaus
50/50 cm, 2003

Mitte der 90er Jahre fuhren Timo (der schon im „Lautopf“-Beitrag erwähnte, befreundete Bühnenbildner) und ich zu einer Theaterpremiere nach Erfurt. Am Tag darauf machten wir einen Ausflug nach Weimar, dessen Ausstrahlung „deutsche Hochkultur und Geistesgeschichte“, uns sehr beeindruckt hat. Das ging schon meinem Urgroßvater so, der 1922 schrieb: „(…) und in Weimar die innerliche Schönheit des Wittumspalais mit seiner vornehmen Klein-Residenz-Schlichtheit, Fürstengruft, Goethes Gartenhaus und der Reichtum des Goethehauses – daß ein Teil davon wieder einmal Museum ist, ist schade; solch ein Museum erdrückt doch stets die Stimmung einer derartigen Stätte“. Ob es ihm gefallen hätte, dass das Ensemble 1998 UNESCO-Weltkulturerbe wurde? Jedenfalls spazierten wir auch zu Goethes Gartenhaus und stellten uns vor, wie er sich dort mit seinen Liebschaften vergnügt hat. Die idyllische Atmosphäre vergrößerte die emotionale Fallhöhe für das, was wir danach erlebten. Das erzähle ich im nächsten Beitrag.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s